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Raspberry Pi kaufen Test

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Anfänger fragen sich: was ist überhaupt ein Raspberry Pi? Ist es eine Art super Nerd Computer, der spezielle Hardwaretechnische Fähigkeiten benötigt? Eine einfache Schaltplatine?

Nein, es ist tatsächlich ein echter Computer im Scheckkartenformat!
Und dieser lässt sich auch bedienen wie ein echter Computer: mit Tastatur und Maus. Auch ein HDMI und Soundanschluss sind vorhanden.

1. PLATZ – Raspberry Pi 2 – 900MHz quad-core ARM Cortex-A7 CPU, 1GB LPDDR2 SDRAM, voll kompatibel zu Raspberry Pi 1

Als ob die Steigerung des Ein Platinen Computers noch nicht komplett war, kam Mitte 2014 eine weitere Steigerung auf den Markt. Allerdings hatte sein Entwickler noch bei der Erweiterung des Kameramoduls der Presse verkündet, dass vor dem Jahre 2017 nicht mit einem weiteren Ein Platinen Computer zu rechnen sei. Hier waren allein schon die Abmaße eine ganze Nummer größer als es bei den kleinen Raspberrys der Fall war. Auch war jetzt die Platine in ein durchsichtiges Gehäuse eingearbeitet, damit kein Staub die Prozessoren beeinträchtigen konnte.

Die Frequenz war um 200 Megahertz auf nun 900 MHZ angehoben worden (diese kann auch auf 1,1 Ghz übertaktet werden!), was die Geschwindigkeit drastisch erhöhte. Doch war dies noch lange nicht alles. Weil der Arbeitsspeicher der DDR Reihe genau für diese Größe gebaut zu sein schien, wurde der Arbeitsspeicher noch einmal verdoppelt auf die nun stattliche Zahl von 1 Gigabyte. Nun glaubten sich auch die Entwickler dieser Mini PC Einheit am Ende. So glaubte man zumindest. Doch einigen Tüftlern waren die einzelnen Bauteile wieder zu groß geraten, obwohl hierdurch eine deutliche Verbesserung gegenüber den beiden Vorgängermodellen zu sehen war. Die Entwicklung ist also als noch nicht ganz abgeschlossen anzusehen. Da erwartet wird, dass der nächste Ein Platinen Computer wieder kleiner ist, haben Techniker schon wieder eine Verbesserung dieses Modells vorgenommen. So wurde der HDMI Stecker gegen einen Mini HDMI Anschluss ausgetauscht. Auch die Bauhöhe der vier SB Anschlüssen schrumpfte ganz erheblich auf vier Mini USB Anschlüsse. Dennoch glaubt niemand, dass nun die Geschichte der Raspberry Modelle zu Ende ist.

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2. Platz Raspberry Pi Modell B – 512 MB RAM

Nachdem die Lobeshymnen um diesen ersten kleinen Ein Platinen PC verklungen waren,wollten die Tüftler sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Sie überlegten angestrengt weiter, probierten verschiedene Wege aus – und kamen zu dem Schluss, dass es doch die Möglichkeit gibt, eine Erweiterung und Verbesserung des kleinen Mini PCs zu schaffen. Gleichzeitig war den Tüftlern klar geworden, dass irgendwie noch ein wenig Platz gebraucht wird. So schuf man die Mehrlagenplatine, welche zudem ein wenig größer war als die bisherige. Schon hatte man mehr Platz geschaffen und auch im nächsten Arbeitsschritt zwei Messpunkte eingearbeitet, mit denen man die einzelnen Bauteile messtechnisch genau unter Kontrolle hat.

Neben dieser messtechnischen Verbesserung wurde auch der Arbeitsspeicher ausgetauscht. Dieser fass nicht wie bisher nur 256 MB, sondern konnte auf 512 MB verdoppelt werden. Die Hersteller waren so begeistert, dass gleichzeitig auch ein HDMI Anschluss aufgebaut wurde. Schon konnte man dieses kleine Kraftpaket mit einem HDMI Kabel auch gleichzeitig für den heimischen Fernseher verwenden, was allerdings niemandem in den Sinn kam. Vielmehr wurde die Übertragungsrate deutlich verbessert und an die bei den Fernsehern mittlerweile zum Standard gewordene  Übertragung ohne Störung angepasst. Da dies den Machern noch immer nicht genug war, kam im Herbst des Jahres 2013 ein zusätzliches Kamera Modul auf den Markt, welches hervorragend in die Prozesse dieses Ein Platinen Computers integriert werden konnte.

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3. Platz – Raspberry Pi Model A + (Plus) – 256MB RAM (alt)

Selbst in der heutigen ach so schnellen  Zeit der Tablets und Smartphones gibt es immer wieder noch Dinge, die das Herz eines jeden Programmierers höher schlagen lassen. So konnten es sich die Entwickler einer Hochschule nicht nehmen lassen, einen neuen Ein Platinen Computer zu erschaffen, basierend auf dem damaligen Ein Platinen Computer mit der Programmiersprache Basic. Nur sollte hier mit der neuen Programmiersprache Python gearbeitet werden. In Anlehnung an Apple  und Amiga sollten damit besonders junge Leute dafür begeistert werden, wieder von Grund auf selbst zu programmieren, da hier ein besonders großer Spalt zwischen Programmierern und jungen Leuten entsteht. Es kommen kaum noch junge Leute, um verschiedene Sachen komplett neu zu programmieren.

Die Raspberry Pi Stiftung wurde im Jahre 2009  ins Leben gerufen. Sie sollte junge Leute mit Stipendien anregen, in der heute so schnelllebigen Zeit der kleinen Computer zurück zu den Ursprüngen im Programmieren zu führen. Dieser Ein Platinen Computer kam im Jahre 2012 auf den Markt und fand seltsamerweise besonders in Großbritannien ein großes interessiertes Publikum vor. Der Prototyp des Raspberry Pi Model A  wurde bereits 2006 entwickelt, aber dank des Booms von Smartphone und Tablet ein wenig an den Rand gedrängt.

Das Modell a besitzt mit 256 MB RAM einen schon sehr guten Arbeitsspeicher. Die Taktfrequenz lag bei den ersten Geräten noch bei 700 Megahertz. Weiterhin gehört noch ein USB Anschluss sowie ein Composite Video Anschluss sowie ein HDMI Anschluss zu dieser Platine, welche nicht größer ist als eine Scheckkarte.

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Heißt es der Raspberry ist doch ganz simpel nach dem Kauf zum Test verwendbar?

Zum Test sicherlich, aber ein einfaches und simples Gerät ist der Raspberry Pi 2 Computer keinesfalls. Mit ihm lassen sich tatsächlich fortgeschrittene technische Lösungen konzipieren und realisieren wie zum Beispiel die erwähnte Steuerung von anderen Controllern.

Welches Betriebssystem kann man nach dem Kauf zum Test installieren?

Im Prinzip geht alles, außer natürlich „echtes“ Windows.
Inzwischen gibt es einige OS-Kopien die eine Art Windows simulieren und kürzlich kam sogar eine stark abgespeckte echte Windows Version für den Raspberry raus, diese sind jedoch alle nicht das, was man als Anfänger erwartet. Der Raspberry und seine Ressourcen sind stark begrenzt und die CPU Architektur erlaubt es nicht, ein echtes Windows Betriebssystem darauf laufen zu lassen. Flüssig schon gar nicht.

Dies bedeutet: man kann nur Unix-Varianten von Betriebssystemen darauf nutzen. Doch Ubuntu ist inzwischen schon sehr weit ausgereift und fast schon für totale Computer Anfänger geeignet, man muss lediglich ein paar Tage Arbeit reinstecken und sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Wie viel Speicher hat ein Raspberry Pi? lässt sich zusätzlicher Speicher kaufen und testen?

Der Raspberry Pi hat in der Auslieferung nach dem Kauf quasi gar keinen Speicher, man benötigt nämlich eine Micro SD Karte, um ihm Speicher zu verleihen.

Diese sind glücklicherweise zur heutigen Zeit sehr günstig, so sind Class 10 128 GB bereits ab etwa 60€ erhältlich. Die Class steht bei den Speicherkarten für die Geschwindigkeit, 10 ist die schnellste. Dies kann gerne getestet werden am Raspberry Pi.

Auch lässt sich ein USB Stick kaufen und daran anschließen oder sogar eine externe Festplatte mit riesigen Speichermengen bis 4 TB und mehr. Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt.

Die Verwendungsmöglichkeiten mit dem Gerät nach dem Kauf und Test …

Man kann quasi alles mit dem Raspberry Pi machen.
Einige Vorschläge für interessante Verwendungszwecke:

  1. Ein eigener Backup-Server: 
    Wer online Projekte betreibt oder lokal Geräte hat, die man regelmäßig vor Störungen sichern sollte mit einem Backup, kann mit Hilfe des Raspberrys und z.B. Ubuntu Mate eine vollautomatische Backup Lösung anfertigen, welche die Daten regelmäßig auf einer SD Karte oder USB Gerät abspeichern
  2. Die Verwendung als File-Server nach dem Kauf:
    Dank des geringen Stromverbrauchs kann man den Raspberry Pi problemlos 24 Stunden 7 Tage die Woche laufen lassen – also immer.
    So kann man ihn auch als File-Server nutzen, um (größere) Dateien zu teilen und auf allen Geräten verfügbar zu haben.
  3. Mediacenter:
    Man kann den Raspberry Pi an den Fernseher per HDMI hängen und dann bequem Filme schauen. Dabei kann man ihn zum Beispiel mit einer drahtlosen Maus oder Tastatur oder sogar Fernbedienung per Bluetooth fernsteuern. Oder über Remote-Desktop am Handy. Es gibt wie bereits erwähnt quasi unbegrenzte Möglichkeit, man muss sie nur austesten.
  4. Als Webserver:
    Na, wie wäre es mit einem eigenen Webserver bei dir zu Hause? interessanter Gedanke? Dann nichts wie los: wenn dein Internet schnell genug ist, kannst du dies verwirklichen. Eine Anleitung + Test nach meinem Raspberry Pi Kauf von mir gibt’s bereits dazu auf dieser Seite: Webserver von zu Hause Raspberry Pi 2 Geschwindigkeit Speedtest
  5. Als Controller für andere Geräte:
    Theoretisch kann man mit diesem Ding alles machen.
    Man könnte sich mit einem Motor ausgestattete Rolladen bauen, die man per Internet auf dem Handy ganz einfach mit Hilfe des Raspberrys fernsteuen könnte. Oder eine automatisierte Türöffnung. Oder Garagenöffnung. Wie bereits erwähnt: nach dem Kauf sind die Möglichkeiten quasi unbegrenzt, man muss sie lediglich austesten.